Zwei Nummern, zwei Aufgaben
Die Seriennummer der Maschine steht auf dem Typenschild und bestimmt die Ausführung: Hersteller ändern während der Bauzeit Teile, ohne dass sich der Modellname ändert. Die Teilenummer steht am Teil selbst oder in der Ersatzteilliste und benennt genau ein Teil.
Oft hat ein Teil mehrere Nummern: die des Maschinenherstellers und die Typbezeichnung des Teileherstellers. Bei der Hydraulikpumpe für den Kubota KX41 stehen zum Beispiel RG118-61110 und PVD-00B-14P-5AG-4749A für dasselbe Teil. Beide helfen bei der Zuordnung.
Wo das Typenschild der Maschine sitzt
Bei Baggern und Minibaggern sitzt das Typenschild meist am Oberwagen, häufig in der Nähe der Kabine oder am Rahmen. Darauf stehen Modell, Seriennummer und Baujahr. Ein Foto davon reicht uns.
Wo die Nummer am Teil steht
- Hydraulikpumpe: auf einem Schild am Pumpengehäuse, dazu oft eine eingeschlagene Typbezeichnung.
- Fahrantrieb und Schwenkantrieb: auf einem Schild oder eingeschlagen am Getriebe oder am Hydraulikmotor.
- Drehkranz: meist eingeschlagen am Außen- oder Innenring.
- Motor: auf dem Typenschild, oft am Ventildeckel oder seitlich am Motorblock. Mehr dazu im Ratgeber Isuzu-Motor: Seriennummer und Motorcode finden.
- Gummikette: keine Teilenummer, sondern das Maß, siehe Gummikette messen.
Schilder und Prägungen sind oft unter Schmutz und Öl verborgen. Reinigen Sie die Stelle vorsichtig, bevor Sie fotografieren.
Keine Nummer lesbar? Das hilft weiter
- Hersteller, Modell und Seriennummer der Maschine
- Fotos vom Teil aus mehreren Richtungen
- Maße am ausgebauten Teil, beim Drehkranz zum Beispiel Durchmesser, Zähnezahl und Lochbild
- die Nummer aus der Ersatzteilliste der Maschine, falls vorhanden
Mit diesen Angaben grenzen wir das Teil in vielen Fällen auch ohne Teilenummer ein. In der Ersatzteil-Suche können Sie selbst nach Modell oder Teilenummer suchen.
Mehr dazu: Ersatzteil anfragen

